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Landesgruppe Hanse - Aktuell


6. DAVC Hanse–Allgäu Tour - 27. Juni bis 1. Juli 2008

Angefangen hat eigentlich alles damit, daß sich zwei Oldtimer- Ehepaare sympatisch fanden. 1998
lernten sich Frankes (Allgäu) und Simons (Hanse) in Dresden –Moritzburg kennen. Man beschloss
damals, sich doch einmal zu besuchen. Daraus ist eine Freundschaft zwischen den beiden Landesgruppen entstanden. Jetzt schon das dritte mal besuchten wir Nordlichter die „Allgäuer“.

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Am 27. Juni trafen wir beim Hotel „Zur Pfanne“ in Rindenmoos ein. Natürlich hatten wir fest mit den
von uns so geliebten Bergen gerechnet. Überrascht waren wir jetzt, daß man uns im „Schwobaländle“
willkommen hieß. Mußten wir doch unbemerkt irgendwo die Grenze nach Baden-Württemberg
überschritten haben! Bin wohl wieder mal zu sehr „gerast“!

Nach kurzer Begrüßung ging es sofort weiter nach Biberach. Die Fahrzeuge wurden auf dem Marktplatz
abgestellt. Es folgte eine Stadtführung durch das romantische Biberach. Alles natürlich bei bestem
Wetter! Besonders bemerkenswert fand ich auf dem Marktplatz die sehr moderne Skulptur eines Esels ,
die konservativen Mitbürgern vermutlich überhaupt nicht gefällt. Die Arbeitslosenquote in dieser
Kreisstadt von 2 % ist Beweis dafür, dass hier fleißige Schwaben „schaffen“

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Zum Abend waren wir eingeladen bei Artur und Uschi. In deren Oldi-Halle mit interessanten Autos
und viel Automobilia. Die leckeren schwäbischen Speisen wurden uns vom Gastgeber persönlich
humorvoll angesagt. Ein schöner Abschluß des ersten Tages!

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Am Samstag fuhren wir wieder bei „Kaiserwetter“ durchs schöne „Ländle“. Die Wallfahrtskirche in
Steinhausen und Kloster Heiligkreuztal waren einige der Highlights. Bad Buchau am Federsee war unser
nächstes Ziel. Für Naturfreunde (Europareservat) mit 256 Vogelarten ein interessanter Ort.


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Völlig ausgelaugt durch die Hitze schlugen wir dann um 18.00 Uhr bei Ernst und Brigitte auf. Auch hier erwartete uns wieder eine phantastische Gastfreundschaft! Sekt mit Birnensaft ließ unsere Lebensgeister allmählich wieder erwachen. Nach Begutachtung der hochklassigen Autosammlung wurden wir mit Spanferkel und anderen Köstlichkeiten aufs beste bewirtet. Die anschließende musikalische Darbietung von einem Gesangsduo war auch etwas besonderes: konnten wir
doch durch die verteilten Texte, die gesungenen Oldies mitschmettern!

Am Sonntag zu nachtschlafener Zeit, 8.30 Uhr legten wir wieder den Gang ein. Wir quälten uns bergan
zum „heiligen Berg von Oberschwaben“ dem Bussen (767 m).Wunderschöne Aussicht, aber keine
andächtige Stimmung! Für die Mittagsrast hatten sich unsere Freunde wieder mal etwas besonderses ausgedacht. Die „Wimsener Mühle“ Ein Ausflugslokal , gelegen ganz romantisch in einer Schlucht der Ach. Auf das schwäbische Bufett haben wir verzichtet und uns statt dessen unters Volk gemischt, bei Weißwurst, Brezn und Bier, der Trachtenkapelle lauschend.

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Weiter gings über die „Alb“ durchs schöne Lautertal nach Aichelau auf eine Kaffeepause und
Werksbesichtigung bei der Firma PARAVAN zu dem Oldtimerfreund Roland Arnold. Er betreibt dort
eine vielfach ausgezeichnete Firma zum Umbau von PKW für Behinderte. „Es ist faszinierend wie ein
schwäbischer Tüftler auf einem Albdorf eine Weltfirma aufbaute. „ Am verrücktesten fand ich den Smart- Prototyp ohne Lenkrad und Pedalerie!, fahren nur mit einem Joystick!

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Nach dem „aufbrezeln“ im Hotel holte uns ein Bus ab zur Fahrt nach Warthausen, zum Galaabend beim
Knopfmuseum. Verkehrte Welt: die „Allgäuer“ erschienen im traditionellen, norddeutschen
Buscheruntsche“ und brachten eine Gesangsdarbietung. Unter fröhlichem Gelächter versuchte dann Jörn
Plett, uns etwas auf schwäbisch zu „vertellen“ Dann kam „Fußball“….. nach dem desaströsen Spiel gegenSpanien (0:1) und einigen heimlich verdrückten Tränen ging es zur Preisverteilung. Für alle Hanseaten gab es eine Flasche Rotwein mit dem entsprechenden Bild des Oldies. Eine Superidee! Sieger wurde das Ehepaar Fischer, gefolgt von dem Ehepaar Fidler und den 3. Platz belegten Günter Deppisch mit Gerda Menckoff. Herzlichen Glückwunsch.

Die Landesgruppe Allgäu hat uns wirklich ein volles Programm geboten, denn am Montag fuhren wir
unter Führung von Günter Grab nach Ehingen zum einem weiteren Höhepunkt dieser Tour.
LIEBHERR, Mobilkräne, Ehingen stand zur Besichtigung an. Wir wurden mit sehr dekorativen, gelben
Sicherheitswesten bekleidet. Sehr zum wiederholten Vergnügen der Rapskäfer. Nach dem strapaziösem
Rundgang durch die Metallbearbeitung gab es ein leckeres Essen in der Betriebskantine. Dann sahen wir die Giganten fertig. Die größten Straßenfahrzeuge die es gibt. Mit Kranauslegern bis 200 m Höhe.Auf dem Testgelände konnten wir dann sehen wie ein Fahrzeug mit allen 5 Achsen gleichzeitig lenkt.

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Kaum zu glauben – aber jetzt kam noch ein weiterer Höhepunkt dieser an Highlights weiß Gott nicht
armen Reise: Der Besuch im Museum „MotoBene“ von Artur und Irmtraud. Begrüßung mit einer
Original Drehorgel aus Waldkirch. Dann schnitten unsere beiden Präsidenten einen riesigen Zopfkuchen
an. Mit und ohne Butteraufstrich sehr lecker! Auf dem großen Hof gab es Automobilia ohne Ende zu
sehen. Sogar eine komplette Tankstelle, unter deren Vordach wir sehr schön im Schatten sitzend Kaffee und Kuchen zu uns nahmen. Der dann folgende Rundgang strapazierte wieder meine Beinmuskulatur, sodass ich mich ab und zu an den automobilen Preziosen anlehnen musste. Vom ersten Rad bis zum Ferrari wurde uns alles erklärt. Sogar – heiligs Blechle! - ein Nachbau des Benz-Patent-Motorwagens war dabei! Wir haben uns herzlich bedankt und vorzeitig verabschiedet, hatten wir doch am nächsten Tag in Kempten noch einen Geschäftstermin.

Vielen Dank auch der Landesgruppe Allgäu für die schönen Tage. Die Allgäuer Berge haben wir
überhaupt nicht vermißt!

Jan Diekmann
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Grillfest mit Fahrzeugtaufe - Mai 2008

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