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Landesgruppe
Brandenburg - Aktuell
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Landesgruppe beendet das Jahr 2009 mit einer gemeinsamen Weihnachtsfeier
Traditionell trafen sich die Mitglieder der Landesgruppe Brandenburg am 1. Dezember zur jährlichen Weihnachtsfeier. Neben musikalischer Atmosphäre und Kerzenschein wurde, wie schon im letzten Jahr, der Abend mit einer einstündigen Diashow begleitet.
Die Bilderschau wurde auch gleich dazu genutzt, um auf die vergangenen 11 Monate zurückzublicken und neue Ideen für das Jahr 2010 zu sammeln.
Eines ist jedoch jetzt schon sicher: Das kommende Jahr wird mindestens genauso unterhaltsam und aufregend wie das Jahr 2009. |
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Oldtimerrestauration der Extraklasse
Landesgruppe besucht Karosserbaumeister René Große
Am 25. Juli 2009 waren die Mitglieder der Landesgruppe Brandenburg eingeladen, die Karosserie-Werkstatt von René Große in Wusterwitz zu besuchen. Als Restaurationsbetrieb für klassische Fahrzeuge hat sich sein Team neben der Komplettrestauration auf hochwertige Karosserie-Instandsetzung und Herstellung von Karosserien spezialisiert. Zu den Referenzen des Karosseriebaumeisters gehören unter anderem der legendäre BMW 328 Mille Miglia Coupé, ein EMW 327-2, eine Komplettrestauration des BMW 315/1 und der Nachbau einer verschollenen Bugatti Atalante Karosserie. So ist es nicht verwunderlich, dass René Große mittlerweile eine über die deutschen Grenzen hinausgehende Annerkennung erlangte.
Der Besuch der Werkstatt wurde mit einer Ausfahrt verbunden, welche um 10.00 Uhr in Groß Behnitz startete. Entlang ländlicher Straßen fuhren wir über Marzahne und Fohrde nach Plauen. Von dort ging es weiter nach Wusterwitz, wo René Große bereits auf unser Eintreffen wartete.
Nach ein paar informationsreichen Begrüßungsworten über die Historie des Betriebes ging es dann auch schon los. Angefangen von einer völlig heruntergekommenen BMW Karosserie arbeiteten wir uns bis zum BMW 328 Camm Coupé und dem Bugatti Atlante Roll Back Coupé vor, dessen Karosserien bereits im präzise verarbeiteten Aluminiumblech erstrahlten. Natürlich ließ es sich der Meister nicht nehmen, selbst Hand anzulegen, um die Kunst des Streckens und Stauchens von Aluminium vorzuführen.
Anschließend ging es zur letzten Halle, in der die Oldtimer komplettiert werden. Auch hier konnten die Glanzstücke von allen Seiten bis ins Detail begutachtet werden, was natürlich von den neugierigen Augen gerne angenommen wurde.
Bevor sich unsere Wege wieder trennten, gab es im Anschluss an die Führung ein kleines Buffet sowie Kaffee und Kuchen im nahegelegenen Restaurant am See. So konnte jeder gestärkt die Heimreise antreten.
Wir bedanken uns an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bei unserem Klubmitglied René Große für die wirklich gelungene Führung. Vielen Dank!
Eyk Kny
Schriftführer LG Brandenburg
René Große begrüßt seine Gäste.
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Die Überreste des BMWs und Bilder aus dem Archiv bilden die Grundlage für die Restauration des Modells. |
Nicht nur diese Karosse zog die Aufmerksamkeit auf sich.
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Die Kamm Rennlimousine wurde speziell für die "Mille Miglia" 1940 gebaut. |
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Das Bugatti Atalante Roll Back Coupé wurde von 1934 bis 1939 produziert.
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Karosseriebaumeister René Große in seinem Element. |
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Auch von unten konten die Raritäten bestaunt werden. |
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unsere Spargelfahrt am 14. Juni 2009
Am 14.06. um 09:00 Uhr, starteten wir mit acht „Oldi`s“ und 18 Personen in Richtung Fläming. Treff war vor unserem Clublokal auf dem Landgut Borsig.
An den Tagen zuvor hatten wir Regen und kühle Temperaturen. Doch an diesem schönen Sonntag lachte die Sonne vom blauen Himmel und die Cabriofahrer konnten es nicht abwarten das Verdeck herunter zu klappen.
Zunächst ging die Fahrt durch wunderschöne Alleen, Feldern, und vielen Baumschulen vorbei nach Ketzin. Hier ging der Konvoi auf die Fähre über die Havel. Mit unseren Fahrzeugen war die Fähre dann auch voll besetzt. Am anderen Ufer angekommen ging es weiter nach Golzow zur „Alten Brennerei“. Unsere Fahrzeugkolonne wurde hier mit vier weiteren „Oldi`s bereichert. In der Brennerei haben wir viel über das damalige Schnaps brennen erfahren. Heute ist die Brennerei nicht mehr in Betrieb, sondern dient nur noch als Museum.

Danach starteten wir ins -Paradies-, so hieß das Restaurant in Dippmannsdorf, dass uns zum Spargel essen erwartete. Das wir mit unseren Fahrzeugen auf die dazugehörige Wiese und direkt vor der Restaurant Kulisse parken durften war schon eine tolle Sache. Die leckeren Spargelgerichte und die vielen netten Benzingespräche heizten die Stimmung auf das weitere Programm an.
Nun ging es gestärkt durch den Fläming in Richtung Busendorf zum Spargelhof Simianer. Die Führung über den Spargelhof brachte uns viel Erkenntnisse über Anbau und Verarbeitung des edlen Gemüses. Wer Lust und Laune hatte konnte sich noch im Hofladen mit erntefrischen Spargel eindecken. Jetzt ging es langsam zu unserer letzten Etappe und das war noch einmal ein Erlebnis mit dem wohl keiner gerechnet hatte.
In Lehnin ging es zum Kloster und wir durften mit unsren Schmuckstücken in den Klosterhof fahren. Die „Oldi`s“ parkten im Kreis des Hofes und unsere Kaffeetafel stand Mitten drin. Ein Highlight nicht nur für uns. Viele Besucher des Klosters bestaunten unsere Fahrzeuge.
Die leckere Erdbeertorte ließ unser Herz noch höher schlagen und alle waren sich einig: Die Fahrt war wieder super gelungen. Viel Lob ging an die Organisatoren, Klaus und Silvia Gramlich.
Silvia Gramlich, LG Brandenburg

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die Landesgruppe auf der Oldtimer-Show Paaren/Glien
Wie jedes Jahr zu Pfingsten, fand auch in dieses Jahr in Paaren/ Glien bei Berlin die große Oldtimer-Show Berlin / Brandenburg statt.
So hat die Landesgruppe nach der vorjährigen Unterbrechung die Gunst der Stunde genutzt, um sich dort mit einem neuen Messestand und einigen Fahrzeugen seiner Mitglieder zu präsentieren.
Da das Wetter mitspielte, war die Besucherzahl gewaltig, was man an der Masse und der Vielzahl der alten Fahrzeuge die zum Besuch der Messe mitgebracht wurden deutlich erkennen konnte.
Mit großen Erfolg konnten wir uns dort mit einem Brennabor Juwel, drei Brennabor Motorrädern und einem Mercedes-Benz Cabriolet vorstellen. Die Nachfragen zu den Fahrzeugen und zum DAVC allgemein, sowie die vielen Benzingespräche an unseren Stand, ließ den Standbetreuern unserer Landesgruppe kaum Zeit sich die Messe anzuschauen.
Zu unserer großen Freude konnten wir sogar noch zwei neue Mitglieder in unsere Mitte aufnehmen.
Am letzten Tag der dreitägigen Veranstaltung wurde unser Arrangement dann sogar noch von der Messeleitung in Zusammenarbeit mit dem AvD unter der Moderation von Herrn Hübner und Herrn Sinnhuber belohnt. Die ausgestellten Fahrzeuge, der Brennabor Juwel und eines der Brennabor Motorräder, wurden mit dem 1. Platz „Best auf Show“ ausgezeichnet.
Vielen Dank an alle Beteiligten. Es war Klasse!!!
Guido Nottrodt, LG Brandenburg

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Landesgruppe Brandenburg
feiert fünfjähriges Bestehen – 1./2. Mai 2009
Am 1. Mai ist bekanntlich der Maifeiertag. Aber nicht nur deswegen ist dieser Tag für die Mitglieder der Landesgruppe Brandenburg ein ganz besonderer Tag. Denn genau vor fünf Jahren wurde an diesem besagten Tag die Landesgruppe Brandenburg geründet. Natürlich ließen es sich die Mitglieder auch dieses Jahr nicht nehmen, diesen Tag ausgiebig zu würdigen.
Anders als in den vergangenen Jahren wurde das Jubiläum mit einer gemeinsamen Ausfahrt nach Stendal und einem anschließenden Grillabend gefeiert. Am nächsten Tag wartete dann auch noch die Erkundungsfahrt der östlichen Altmark auf uns. Auch 2009 konnten sich alle wieder über herrlichen Sonnenschein freuen.

Nach einem kurzen Morgenplausch in Ferchesar bei Rathenow ging es dann auch schon unter Führung von Gerd Dittmann los zum nahgelegenen Campingplatz. Nach einem kurzen Blick auf den Ferchesarer See und einem zweiten Frühstück fuhren wir weiter in Richtung Elbe nach Schollene. Dort warteten eine Besichtigung der kleinsten Gasthofbrauerei im Elb-Havel-Land und ein Picknick mit Seeblick auf uns. Anschließend führte uns Guido Nottrodt zielsicher nach Stendal.
Traditionell stand in Stendal schon eine riesige Torte bereit, die nur noch darauf wartete, verspeist zu werden. So dauerte es auch nicht lange, bis die Torte angeschnitten wurde. Beim anschließenden Grillabend mit Live-Musik ließ man den Tag gemütlich ausklingen.
Auf zur Erkundungsfahrt durch die östliche Altmark

Am nächsten Tag ging es weiter auf Erkundungsreise durch die Altmark. Gestartet wurde in Stendal entlang der Elbe bis zum kleinen Ort Krumke bei Osterburg. Hinter hohen Mauern – schon fast unauffällig – versteckt sich dort eine der schönsten Schlossparkanlagen der Region. So dauerte es nicht lange, bis man sich ins Reich der Gartenträume stürzte. Nach dem gemütlichen Rundgang ging es dann auch schon mit vielen Impressionen weiter zur nächsten Station nach Beuster zum Blaulichtmuseum.

In Beuster angekommen, erwartete uns neben historischen Feuerwehr-, Polizei-, und Rettungsfahrzeugen auch ein alter Konsum aus der DDR-Zeit mit originalen Produkten. Zwischen den DDR-Kult-Eierbechern, der Club Cola und unter anderem auch alten Aluminium-Kochgeschirr fühlte sich so manch einer in die alte DDR-Zeit zurück versetzt. Aber auch die Fahrzeuge waren den Besuch allemal wert. In zwei großen Hallen versteckten sich ganze Flotten von Feuerwehreren, Krankenwagen und Polizeifahrzeugen. Zivile Fahrzeuge, wie den GAZ 13 Tschaika gab es eben so zu bewundern.
Zum Abschluss ging es dann noch Richtung Elbe nach Sandauerholz zum Gutshaus Büttnershof Kaffeetrinken, wo alle nochmal gemeinsam die letzten beiden Tage Revue passieren ließen.
Ein herzliches Dankeschön für die zwei wirklich gelungen Tage gehen an Guido Nottrodt, Silvia und Klaus Gramlich sowie Gerd Dittmann.
Eyk Kny LG Brandenburg
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Führung durch das Landgut Borsig
mit Michael Stober
Am 7. April konnte die Landesgruppe Brandenburg einen ganz besonderen Gast in Groß Behnitz begrüßen: Michael Stober, Besitzer des Landgut Borsig. Herr Stober war gekommen, um sich den zahlreich erschienenen Clubmitgliedern und Gästen vorzustellen und eine Führung durch das ehemalige Mustergut der Familie Borsig zu geben. Mit viel Leidenschaft vorgetragen, konnten die Anwesenden dabei Aufschlussreiches über die Geschichte des Gutes und Wissenswertes über die Handwerkskunst der Altbausanierung erfahren. Abschließend gab Michael Stober einen Ausblick über die zukünftige Nutzung der Anlage, in der auch Oldtimerveranstaltungen eine bedeutende Rolle einnehmen.

Vor dem ehemaligen Verwaltungsgebäude
Bevor es mit dem regulären Stammtisch im örtlichen Restaurant weiterging, konnte sich die Landesgruppe über den Beitritt von Michael Stober im DAVC freuen.
Eyk Kny – LG Brandenburg
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Michael Stober führte mit viel Leidenschaft durch das Landgut
Das Interesse an der Führung war groß
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Busfahrt zur Bremen Classic Motorshow
Was macht man als Oldtimerfan, wenn es im Winter kalt ist und man keine Lust hat, seinen Hobbyraum zu heizen?
Ganz einfach: Man nimmt unsere bewährte Reiseleitung in Person von Silvia und Klaus Gramlich. Damit die beiden nicht so allein sind, gibt man noch einige Clubmitglieder nebst Ehepartner, Freunde und Bekannten hinzu und packt alles in einen Bus. Wenn sich dann noch mit ein paar interessanten und amüsanten Gesprächen die Fahrzeit verkürzen lässt, dann ist es bis Bremen nur ein Katzensprung. Dort angekommen stürzt man sich ins Getümmel der Classic Motorshow und genießt das Flair alter Fahrzeuge, den Geruch von Öl, altem und neuen Leder, unterschiedlichen Pflegemitteln, alten Ersatzteilen, Fritten und Würstchen. Zum Ende des Tages ging es dann zum Abendessen ins Hotel, welches seinen würdigen Abschluss in der Aufnahme von zwei neuen Mitgliedern fand.

Busfahrt nach Bremen zur Oldtimershow
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Eine neue Mitgliedschaft wird unterschrieben |

Gemütlicher Tagesausklang im Hotel
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Auf der Messe
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Am nächsten Tag konnte auch ein Stadtführer ohne Gefühl für Raum und Zeit unsere Stimmung auf der Rückreise nicht mehr trüben.
Vielen Dank nochmal an Silvia und Klaus, die sich am Abend noch mit der Reinigung des Busses beschäftigen mussten.
Guido Nottrodt LG Brandenburg
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Museums-Tour -
die LG Brandenburg fährt nach Wolfsburg und Gifhorn
am 13. und 14. September 2008
Der Vorschlag kam von Silvia und Klaus Gramlich: Wer fährt mit nach Wolfsburg zum VW-Museum und in die AutoStadt? Die Zustimmung war allgemein positiv und in 15 Fällen auch konkret. Also verfolgten Silvia und Klaus die Sache weiter … mit Erfolg.

Mitglieder der LG Brandenburg im ZeitHaus der AutoStadt
Am Samstag, den 13. September 2008 trafen sich morgens um halb neun zwölf Oldtimer-freunde im Rathenower Parkschlösschen an der Genthiner Straße. Schade, dass im letzten Moment noch einige ihre Zusage zurückzogen. Nichtsdestotrotz war von Beginn an eine hervorragende Stimmung und gute Laune, die auch während der gesamten Fahrt nicht nach-ließ. Das leckere Frühstück (von der Clubkasse gesponsert) gab Kraft und Gelegenheit zum Erzählen und Austauschen von Tipps und Erfahrungen. Derart gestärkt und motiviert machten wir uns auf den Weg nach Wolfsburg: vorbei an Tangermünde, Stendal, Gardelegen erreichten wir zügig unser Ziel. Von Vorteil für die Reisegeschwindigkeit war die Tatsache, dass unser Konvoi aus Nachkriegsautos – überwiegend MB-Modelle der 70er Jahre – bestand. In Wolfsburg angekommen, fuhren wir zunächst zum VW-Museum.
Das „AutoMuseum Volkswagen“ – so der offizielle Name – ist die Schatzkammer der Marke VW. Hier ist die Entwicklung von Käfer und Golf greifbar, Erinnerungen werden wach und Emotionen leben auf. Und der typische Klang des Vierzylinder-Boxermotors blubbert wieder durch den Raum. Wir hatten zudem das Glück einer sachkundigen Führung. Der alt gediente VWler begeisterte uns mit seinen Anekdoten und fachkundigen Antworten. Neben allseits bekannten Modellen konnten wir auch jede Menge Kuriositäten des Automobilbaus bestaunen. Besonders in den Jahren des Wirtschaftswunders kannte die Kreativität auf diesem Gebiet anscheinend keine Grenzen!

im ZeitHaus der AutoStadt -
Die Initiatoren der Ausfahrt: Silvia (2.v.l.) und Klaus Gramlich (rechts)
Um Vieles schlauer fuhren wir die kurze Strecke zur AutoStadt … und waren beeindruckt von der Größe, der Vielfalt und der parkähnlichen Gesamtanlage. Die AutoStadt ist die Visiten¬karte des VW-Konzerns mit all’ seinen Marken. Besonders die AutoTürme und das Konzern¬Forum zogen unsere Blicke auf sich. Uns interessierte jedoch naturgemäß die Historie. Nach einem guten Mittagessen im „Barolo“ bummelten wir daher ins ZeitHaus. Hier werden Meilensteine der Automobilentwicklung anschaulich und spannend präsentiert. Jedes Exponat wird mit Bildern und Informationen in sein damaliges Umfeld gestellt. So ist das ZeitHaus nicht nur Automuseum, sondern auch Gesellschafts-, Wirtschafts- und Geschichtsmuseum. Als roter Faden zieht sich durch die Ausstellung die Verwirklichung des „Volksautomobils“ seit Carl Benz über Ford T-Modell, Hanomag Kommissbrot, DKW F1, VW Käfer bis zum Golf. Darüber hinaus gibt’s natürlich auch andere Highlights wie zum Beispiel den 16-Zylinder Rennwagen von Autounion aus den späten 30er Jahren des letzten Jahrhunderts. Wir haben uns fast die Augen aus dem Kopf geguckt. Nach einem kleinen Spaziergang zu den diversen Marken-Pavillons waren wir alle Auto-satt.
Wir nahmen die für heute letzte Etappe unter die Räder: auf nach Isenbüttel ins „Seehotel am Tankumsee“. Das Seehotel entpuppte sich als sehr angenehmes Haus in herrlicher Lage. Wir bezogen unsere Zimmer. Manche nutzten Schwimmbad und Sauna, bevor wir uns um sieben im Wittinger Salon zum Abendbuffet trafen. Das Essen war der passende Abschluss eines wunderschönen, erlebnisreichen und harmonischen Tages. Es gab reichlich Gesprächsstoff und der harte Kern blieb bis weit nach Mitternacht hocken.
Auch am nächsten Morgen gab’s nur gut gelaunte Gesichter. Nach dem Frühstück wanderten wir am See entlang zum nahen Elbe-Seitenkanal. Als nächstes stand der Besuch des Inter-nationalen Mühlen-Freilichtmuseums in Gifhorn auf der Tagesordnung.
Insgesamt 16 Mühlen der unterschiedlichsten Bauart stehen dort in einem Landschaftspark. Das Ensemble lädt zum Bummeln und Verweilen ein, im Zentralhaus gibt es jede Menge Modelle zu bewundern und im kleinen „Dorf“ bietet das Restaurant rustikale Schmalzstullen. Zum guten Schluss erstanden wir selbstverständlich noch ein frisch gebackenes Brot und zogen zufrieden von dannen. Die Rückfahrt im Konvoi verlief wiederum zügig. Und hinter der Elbbrücke fuhr jeder seines Weges.
Unterm Strich ein wunderschönes und unterhaltsames Wochenende mit Freunden und Gleichgesinnten. Auch an dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön an Silvia und Klaus!
Theo Wingender – Schriftführer der LG Brandenburg im DAVC
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Ein Traum in Lack und Chrom - ZeitHaus der AutoStadt in Wolfsburg

im ZeitHaus der AutoStadt

Beginn der Führung durch
das VW-Museum

im ZeitHaus der Autostadt - Mitglieder der LG Brandenburg vor
einem der hervorragend präsentierten Oldtimer

im Mühlenmuseum bei Gifhorn - unsere Reiseleiter Silvia und Klaus
Gramlich standesgemäß mit DAVC-Jacken

im Mühlenmuseum bei Gifhorn -
wir sind viel gewandert, jetzt haben
wir Hunger

Holländermühle - die größte Mühle im Mühlenmuseum bei Gifhorn
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Brandenburg-Historik-Tour
DAVC-Deutschlandtreffen 2006
vom 29. April bis 1. Mai 2006
Die Vorgeschichte
Das war schon ein bisschen frech oder –
positiv ausgedrückt – ziemlich
mutig, was sich die erst vor zwei Jahren
gegründete Landesgruppe Brandenburg
im DAVC vorgenommen hatte: „Wir richten
das Deutschlandtreffen im Jahre 2006 aus!“
Zu dem Zeitpunkt – Mitte 2005 , als
der Vorstand des Gesamt-DAVC vertrauensvoll
diesem Antrag stattgab, bestand die LG Brandenburg
mal gerade aus 25 Mitgliedern. Die waren
aber engagiert und mit Begeisterung bei
der Sache. Und auch sonst herrschten günstige
Rahmenbedingungen. Die Stadt Rathenow im
Brandenburgischen Havelland plante die Ausrichtung
der diesjährigen Landesgartenschau.
Es gibt hier viele Sehenswürdigkeiten,
gemütliche kleine Nebenstraßen,
herrliche Alleen und jede Menge Gastfreundschaft.
Unser Projektteam unter Leitung des LG-Präsidenten
Klaus-Peter Zimmermann mit dem Fahrtleiter
Wolfgang Weiße und dem Sportwart Gerd
Dittmann bezog all’ dieses bei der
Planung in das Veranstaltungskonzept mit
ein. Die Stadt Rathenow zeigte sich aufgeschlossen
und nutzte die Chance, dem Publikum im Rahmen
ihrer Landesgartenschau ein Oldtimertreffen
bieten zu können. Und nachdem mit viel
Einsatz und Arbeit unter Nutzung bestehender
und Schaffung neuer Kontakte die Strecke
ausgearbeitet war und das Hotel und alle
übrigen Ziel- und Anfahrstellen gebunden,
die Genehmigungen erteilt, die Organisatoren
und Helfer instruiert sowie die Einladungen
verschickt waren, fieberten die Mitglieder
der LG dem Tag X entgegen. Wie viele würden
kommen, würde alles klappen, wie würde
das Wetter und so weiter?
Die Meldungen trudelten ein und am Ende
hatten 99 Fahrzeuge gemeldet – wow!
Die meistern reisten bereits am Freitag,
den 28. April an und genossen die Ruhe,
das gute Essen und den freundlichen Service
im Golf- und Landhotel Semlin am See, das
für die nächsten Tage das Standquartier
des Deutschlandtreffens sein sollte. Man
traf Bekannte und Freunde, es wurde gefachsimpelt
oder schlicht und mit Recht über’s
Wetter gemeckert. Auch der Chronist überzeugte
sich persönlich vom Wohlbefinden der
Truppe und war zufrieden mit dem Ergebnis
der Prüfung: Alle fühlten sich
wohl, allen ging’s gut.
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Der 1. Tag – Samstag,
der 29. April 2006
Spätestens beim Aufstehen wurde allen
klar: Dieser Tag wird nicht einfach. Dabei
ging’s nicht um Streckenführung
und Durchfahrtskontrollen – die spielten
nämlich bei diesem Deutschlandtreffen
überhaupt keine Rolle. Es ging um das
Wetter. Und das war saukalt, sozusagen sibirisch!
Vom Kaffee und einem guten Frühstück
erwärmt fuhr der gesamte Tross in’s
fünf Kilometer entfernte Rathenow.
Mitten in der Kreisstadt auf dem Parkplatz
an der Schleusenbrücke hatte die LG
Brandenburg alles für den Empfang,
die Aufstellung der Fahrzeuge, die Präsentation
für die Zuschauer, die Rampe für
den Start, zünftige Musik, einen DAVC-Stand
mit Informationen und vieles mehr vorbereitet.
Viele wagten es, dick eingemummelt in Lederjacke
und Pelzmütze, der Kälte zu widerstehen
und – wie sich das gehört –
offen zu fahren. Die Zuschauer honorierten
es mit anerkennenden Kommentaren.
Schon Schiller fragte in seinem Epos „Die
Kraniche des Ibykus: „Wer zählt
die Völker, nennt die Namen, die gastlich
hier zusammen kamen?“ Auch dem Chronisten
ist es unmöglich, alle Beteiligten
in diesem Bericht zu Wort kommen zu lassen.
Will sagen: Die Erwähnung einzelner
bedeutet wahrlich keine Zurücksetzung
aller anderen! Danke für’s Verständnis.
So, nun kann’s losgehen. Pünktlich
um 9 Uhr schickte der Bürgermeister
von Rathenow, Ronald Seeger, die ersten
Teams auf die Strecke. Traditionell fuhren
die ältesten Autos zuerst, allen voran
das Ehepaar Röhl mit ihrem Hupmobil
Roadster 32 aus dem Jahre 1912. Angesteckt
vom Oldtimer-Bazillus fuhr Herr Seeger sogar
in einem der „Schätzchen“
bis zur Stadtgrenze mit. Im Minutentakt
verließen die Fahrzeuge den Parkplatz
und machten sich auf den Weg nach Potsdam.
Jeder Wagen wurde auf der Startrampe den
Zuschauern vorgestellt und Besonderheiten
fachmännisch kommentiert. Jüngstes
Fahrzeug war der MB 230 CE/123, Baujahr
1984 von Familie Falke. Und dazwischen tummelten
sich Renault, Lancia, Ford, Mercedes, Citroen,
Opel, Adler, Peugeot, BMW, MG, Jaguar, AlfaRomeo,
VW und, und, und sogar ein Brennabor Ideal
von 1929 der Familie Kny aus Rathenow. Das
ist in diesem Fall etwas Besonderes, denn
die Brennabor-Werke standen ganz in der
Nähe in Brandenburg an der Havel. Insgesamt
gingen 71 Old- und Youngtimer auf die Strecke,
die übrigen 28 Veteranen blieben vor
Ort. Was auf dem Parkplatz danach los war,
ist eine andere Geschichte, über die
der Chronist daher an anderer Stelle berichtet.
Hier fanden hochinteressante Demonstrationsläufe
mit historischen Rennfahrzeugen statt, bei
denen es richtig zur Sache ging.
Von Rathenow führte die Strecke zunächst
in südöstlicher Richtung über
kleine Nebenstraßen durch die Orte
Bramme und Mützlitz, um dann hinter
Marzahne nach Osten abzuschwenken. Alle
Teams konnten sich anhand der Fahrtunterlagen
– farbige Kartenausschnitte mit Pfeilmarkierungen
und zusätzlich textlicher Wegbeschreibung
– gut orientieren und genossen die
Fahrt durch’s schöne Havelland.
Alleen und kleine Dörfchen, Wälder
und Felder, Seen und markante Ausblicke
in die weite Landschaft wechselten sich
ab. Leider kam dann irgendwann der große
Regen. Und viel wärmer wurde es auch
nicht. Das hatten die Organisatoren nicht
verdient und die Teams nahmen’s mit
Galgenhumor. Danke an alle für die
ungebrochen gute Stimmung – ihr seid
klasse!
Doch zurück zur Strecke: Entlang am
Beetzsee, dessen nördliche Spitze bei
Päwesin umrundet wurde, ging die Fahrt
weiter nach Roskow, Ketzin und in die Landeshauptstadt
Potsdam. Mittagsziel war das Krongut Bornstedt.
Das restaurierte Mustergut der preußischen
Könige bot eine phantastische Kulisse
für die parkenden Oldtimer!
Das warme Essen tat gut gegen die Kälte.
Den angebotenen Spaziergang zum Schloss
Sanssouci ließen die meisten „ins
Wasser fallen“. Ab 14 Uhr verließen
die Fahrzeuge – mit einer kleinen
Schleife am Schlosspark vorbei – die
Stadt Potsdam wieder und tourten über
Land nach Norden zur Bundesstraße
5. Diese frühere Transitstrecke –
vor dem Bau der Autobahn A 24 rollte hier
der gesamte Verkehr zwischen Berlin und
dem Norden Westdeutschlands – führte
die Teams nach Nauen und weiter nach Ribbeck.
Ja, genau das Ribbeck mit dem Herrn von
und auf und dem Birnbaum. Das Schloss steht
noch, sollte aber renoviert werden. Der
Birnbaum ist vor Jahren einem Sturm zum
Opfer gefallen, aber ein garantierter Ableger
desselben erfreut sich eines gesunden Wachstums!
Der nächste Halt war in Kriele auf
dem „Freien Ritterhof zum wilden Mann“
vorbereitet. Der „Wilde Mann“,
das ist unser LG-Präsident Klaus Zimmermann,
der hier mit seiner liebreizenden Ritterin
Renate herrscht. Das heißt natürlich:
Renate lässt den lieben Klaus in dem
Glauben … Aber so funktioniert die
Welt und alle sind zufrieden. Auch die Damen
und Herren in ihren alten Autos waren zufrieden
mit der herzlichen Bewirtung und dem Angebot
von Kaffee und Kuchen. Unter tatkräftiger
Mithilfe von Monika Knoblauch, die auch
an anderen Stellen das Wohlbefinden der
Teilnehmer förderte, kamen auch hier
alle zu Speis und Trank. Den folgenden kleinen
„Katzensprung“ zurück nach
Semlin ins Hotel saßen die Fahrzeugbesatzungen
auf der linken Backe ab.
Und dann war Frischmachen und Erholung angesagt.
Es folgte ein gemütlicher Abend mit
Benzingesprächen, Diskussionen über
die Witterungsunbilden, über Land und
Leute. Die Stimmung war gut und es haben
auch alle – nach den Mühen und
Anstrengungen des Tages – gut geschlafen.
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Die Startrampe am Parkplatz an der Schleusenbrücke

Demonstrationsläufe - Wir freuen uns
auch über Motorräder

Demonstrationsläufe
Grade Bj. 1921

Demonstrationsläufe
NSU - Kettenkrad


Mittagsrast auf dem Hof des Krongut Bornstedt
(Potsdam)
am 1. Tag

Brandenburgisches Landesgestüt Neustadt-Dosse;
Graf von Lindenau Reithalle am 2.Tag
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Der 2. Tag - Sonntag,
der 30. April 2006
Der erste Eindruck nach dem Aufstehen: Es
war deutlich wärmer geworden –
bestimmt 3 Grad Celsius. Und deutlich trockener,
es regnete nicht mehr! Und heute konnten
alle eine Stunde länger schlafen. Der
Start in Rathenow – natürlich
wieder von der Rampe an der Schleusenbrücke
– erfolgte erst ab 10 Uhr. Reihenfolge
wie gestern. Und inzwischen hatte sich wohl
rum gesprochen, dass auf dem Schleusenplatz
„was“ lief. Deutlich mehr Zuschauer
drängten sich um die Rampe und lauschten
interessiert den Erläuterungen des
Reporters, der auch heute wieder jeden Oldtimer
ausführlich vorstellte und mit einem
lustigen Spruch auf die Reise schickte.
Diesmal ging’s über die Bundesstraße
102 nach Norden. Durch’s Rhinower
Ländchen, wo auf dem Göllner Berg
Otto Lilienthal vor rund 110 Jahren die
Grundlagen für das Fliegen erforschte
und dabei tödlich verunglückte.
Mittagsrast war in Neustadt/Dosse, wo der
Tross im Brandenburgischen Land- und Hauptgestüt
erwartet wurde. Heute waren nicht die vierfüßigen
Pferdestärken der Hingucker, sondern
die vierrädrigen zogen die Zuschauer
in ihren Bann.
Sauber aufgereiht in der Reithalle boten
die Oldtimer ein eindrucksvolles Bild und
die Besitzer gaben nur zu gerne Antworten
auf die Fragen aus dem Publikum.
Gegen halb Zwei machte sich der Wagenzug
über kleine und große Straßen
auf den Weg über Dreetz und Friesack.
Kurz hinter Pessin verließen die Teams
die B 5 und führen über Retzow
und Müthlow nach Liepe. Im liebevoll
restaurierten Gutshof Liepe wartet wieder
mal eine reich gedeckte Kaffee- und Kuchentafel.
So ein Deutschlandtreffen kostet aber auch
Kraft und Energie. Da muss man die Batterien
immer wieder aufladen. Da kommen die süß
verpackten Kalorien gerade recht.
Gestärkt und guter Laune – es
hatte den ganzen Tag noch nicht geregnet!
– machten sich alle auf den Rest der
Strecke: kleine Sträßchen, kleine
Dörfchen, kleine Kirchen, nicht ganz
so kleine Schlösschen, große
Felder und noch größere Kiefernwälder.
Dann kam Rathenow und wenig später
waren alle wieder wohlbehalten in Semlin
und stellten ihre blechernen Lieblinge auf
den eigens reservierten Parkplatz. Der Fahrtleiter
Wolfgang Weiße, ansonsten hauptberuflich
der LG Kassenwart, machte drei Kreuze. Der
tüchtige Wolfgang hatte zwar die Verantwortung,
aber gottseidank auch einige fleißige
Helferlein: zum Beispiel die Renate und
die Monika, die ihr ja schon vom „Wilden
Mann“ her kennt.
Wo sind wir stehen geblieben? Richtig in
Semlin, im Hotel. Ab 19 Uhr stand der GROSSE
DAVC-Festabend auf dem Programm. Alle bereiteten
sich entsprechend vor: Haare (und den Rest
auch) waschen, Maniküre, rasieren und
in Schale werfen. Die Tagungsräume
des Hotels waren für uns reserviert,
die Tische gedeckt, das Büffet zwar
schon aufgebaut aber noch „verhangen“.
Der Festsaal füllte sich nach und nach
– am Ende waren wir etwa 250 Personen.
Jeder fand einen Platz, klönte mit
dem Nachbarn oder dem Gegenüber. Die
Stimmung war bestens, die Verantwortlichen
aufgeregt, die „alten Hasen“
demonstrativ gelassen. Als die Zeit gekommen
war, schwang sich der Präsident, also
unserer, der Klaus, zu einer kurzen, aber
gehaltvollen und ordentlichen Ansprache
auf. Er verteilte dabei gleichmäßig
Lob, Dank sowie Freude und äußerte
die Hoffnung, dass es allen gefallen hat.
Heribert Simon, also der große Präsident
von allen, antwortete. Man merkte, dass
er öfter redet, er kann das richtig
gut. Und seine Worte taten gut. Das Deutschlandtreffen
der jungen LG Brandenburg war ein voller
Erfolg. Überhaupt ist der DAVC auf
einem guten Weg. Es gibt zwar noch die eine
oder andere Baustelle, vor allem auf politischem
bzw. gesetzgeberischem Terrain – aber
der Club steht. Und wird stärker und
größer. Vor 14 Tagen gründete
sich die neueste LG mit dem Namen Weser-Ems.
Fazit: wir sind nicht mehr die jüngsten,
wir sind fast schon mittendrin. So schnell
geht das!
Und dann gab’s erstmal und für
einige endlich auch was zu essen. Lecker
und reichlich. Und dann schütteten
die anderen Landesgruppen – immerhin
waren 13 LG Vorstände vertreten –
ihren Dank für diese runde Veranstaltung
über den sichtlich gerührten Klaus
aus. Tolle Überraschungen hatten sich
alle einfallen lassen, meistens regional
beeinflusst und mit pfiffigen Anspielungen
auf beteiligte Personen und gemeinsame Erlebnisse.
Es ging hoch her, dauerte einige Zeit, wurde
aber nicht langweilig. Auch der Chronist
bekam sein Fett weg: Endlich wurde meine
„Staatszugehörigkeit“ geklärt.
Der Manfred aus dem Rheinland legte mein
Schicksal vertrauensvoll in die Hände
vom Klaus. Möchte mal wissen, wie hoch
die Ablösesumme war?! Und der Abend
ging noch lange weiter. Um es mit Lurchi,
dem Salamander (kennt den noch jemand?)
abgewandelt zu sagen: „…
und lange klang’s im Saale noch,
der DAVC, er lebe hoch!!“
Der 3. Tag - Montag, der 1. Mai
2006
Ein bisschen verknautscht, aber durchaus
frohgemut erschienen Fahrer und Beifahrer
am nächsten Morgen. Und so präsentierten
sich die Oldtimer ab 10 Uhr wieder auf dem
DAVC-Platz an der Schleuse in Rathenow.
Diesmal hatten die Besucher satte zwei Stunden
Zeit sich die Fahrzeuge in aller Ruhe anzusehen,
Fragen zu stellen und vielleicht auch den
einen oder anderen hilfreichen Kontakt zu
knüpfen. Denn es gibt gerade hier „im
Osten“ noch viele Leute, die ein altes
Fahrzeug in der Garage haben – egal,
ob fahrtüchtig oder zerlegt. Und wir
können unserem Hobby nur einen Gefallen
tun, wenn wir diese Leute mit ihrem Sachverstand,
ihren Kenntnissen und ihren Fahrzeugen mit
unserem DAVC in ein vertrauensvolles Gespräch
bringen – und vielleicht sogar als
Mitglied in den Club.
Übrigens,
das Wetter war heute schon richtig schön.
Man kann nicht sagen: warm, aber wir haben
auch nicht mehr gefroren. Und die Sonne
kam auch mal um die Ecke. Gegen 12 Uhr hieß
es, Abschied nehmen. Viele hatten noch weite
Wege vor sich. Umso höher der Respekt
und umso größer die Freude, dass
so viele Clubfreunde aus allen Ecken Deutschlands
nach Brandenburg zu uns gekommen sind. Wir
sagen „Danke für die Unterstützung“.
Und wir freuen uns riesig, dass es euch
gefallen hat. Das war unser Ziel.
Der Tag irgendwann danach -
Freitag,
der 12. Mai 2006
An diesem Freitag gab es für die Mitglieder
der LG Brandenburg und die zahlreichen Helfer
und Freunde den Nachschlag. Renate und Klaus
hatten uns alle zu sich, also zum „Freien
Ritterhof“ nach Kriele eingeladen.
Dank der umfangreichen und praktischen (weil
trink- oder essbaren) Geschenke wurde es
eine wunderschöne Belohnung für
das Engagement und die Zeit, für die
Mühen und die Aufregung, die die Frauen
und Männer der LG Brandenburg im Rahmen
dieses Deutschlandtreffens eingebracht und
auf sich genommen haben. Wir sind uns einig:
Es hat sich gelohnt und es hat riesigen
Spaß gemacht! Theo
Wingender – Schriftführer der
LG Brandenburg im DAVC |
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